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das BergTurnFest

Alljährlich findet auf dem "Giller" - der Ginsberg Heide - das größte Bergturnfest Deutschlands statt. Dieses Fest lockt zahlreiche Sportler aus nah und fern an. Dazu feiern dieses Sportfest mit langer  Tradition, das bei vielen im Laufe der Zeit “Kult” geworden ist, schon junge aber auch die älteren Jahrgänge. Viele Generationen haben sich schon im Sommer auf dem Giller an dem Sportfest beteiligt. Seit dem Jahr 1907 wird das Bergturnfest, das vom Siegerland Turngau veranstaltet wird, ausgetragen.

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01.07.2018   -   Giller-Schwimmen

06. bis 08.07.2018   -   BergTurnFest

Als sich im Jahre 1907 eine verhältnismäßig kleine Turnerschar erstmals auf dem Gillerberg zu einem volkstümlichen Wettkampf einfand, dachte wohl niemand daran, welche großen Veranstaltungen sich aus diesem bescheidenen Anfang entwickeln würden.
Der rastlose Journalist und Turnerführer Ewald Hahn aus Kredenbach, dessen Todestag sich 1982 zum 25. Mal jährte, also im gleichen Jahr als der Ausbau des Geländes auf dem Gillerberg sich zum 50. Mal jährte, war der Initiator dieses Hochfestes des Sports. Nach seinen Ausführungen aus dem Jahre 1942 war die Zahl der Wettkämpfer zunächst klein, stieg aber stetig an und wurde allmählich zu einem festen Begriff. Jahr für Jahr war es schließlich die Erfüllung des Sehnens und der Wünsche vieler Hunderte Turner der engeren Heimat, auf geschichtlich gewordenem Boden, auf freier umwaldeter Höhe die Kräfte im friedlichen Wettkampf zu messen.
Das Gillerbergfest ist gewachsen aus einem gesunden heimatverbundenen Gedanken, aus der Freude am Natürlichen und Einfachen.

Im Jahre 1932 wurde die große Kampfstätte auf dem Gillerberg geschaffen. Volle 25 Jahre behalf man sich mit primitivsten Einrichtungen und nur einige notdürftig angelegte Lauf- und Sprungbahnen ließen das Vorhandensein eines Turn- und Sportplatzes ahnen. Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen, den Platz käuflich zu erwerben und den Ausbau im Wege der ordentlichen Arbeit durchzuführen, gelang es in langwierigen Verhandlungen mit der Hofginsberger Haubergsgenossenschaft Grund mit Wirkung vom 1. Mai 1932 einen Pachtvertrag auf die Dauer von 30 Jahren zu schließen. Als im Winter 1931/32 der Freiwillige Arbeitsdienst eingerichtet wurde, entschied man sich mit dessen Hilfe den Ausbau des Platzes durchzuführen. Dank der verständnisvollen Unterstützung durch das Arbeitsamt Siegen mobilisierte der Siegerland-Turngau bzw. der zuständige 1. Bezirk als eine der ersten Stellen den Freiwilligen Arbeitsdienst im Siegerland. Neben der Arbeitsleistung des Freiwilligen Arbeitsdienstes, zu der fast ausschließlich Turner herangezogen wurden, leisteten in den letzten Wochen vor Fertigstellung des Platzes Turnkameraden aus verschiedenen Vereinen des 1. Bezirks an Samstagnachmittagen noch zusätzliche Arbeit. Die Planierungs- und sonstigen Arbeiten begannen am 1. Februar und waren Ende Juli 1932 fertig. Viel Arbeit und Kosten verursachte noch die Herrichtung einer 400 Meter langen Rundbahn. Bereits das Gillerbergfest 1932 konnte auf der neuen Kampfstätte durchgeführt werden. Dieses Datum jährte sich im Jahre 2002 also zum 70. Mal. Die Unterkunfts- und Gerätehalle wurde seinerzeit zurückgestellt.

War bis zum Jahre 1934 das Gillerbergfest eine Angelegenheit des Turnkreises Siegen, so wurde es 1934 als bezirksoffen und später als gauoffen erklärt. Damit kam dann der Kreis der Wettkämpfer bereits seit vielen Jahren aus dem ganzen Westfalengau.

Auch für die Zukunft im 21. Jahrhundert ist den Veranstaltern nicht bange. Nach einigen Jahren von Stagnation bzw. Rückgang der Wettkämpfer geht es durch zeitgemäße Gestaltung des Programms wieder aufwärts mit der Anzahl der Wettkämpfer und Besucher.

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